Ein lebendiger Welttag inmitten der Pandemie

Ein Welttag ohne öffentliche Aktionen, ohne Begegnungen und mit Abstand?

Unbedingt sogar! Noch nie war Hörgesundheit so wichtig wie jetzt: Lockdowns, Homeoffice und soziale Distanz im Alltag bedeuten weniger physische Kontakte. Dabei bleibt die wichtige nonverbale Kommunikation meist unterhalb des Bildschirmausschnitts oder hinter einer Maske verborgen. Der Hörsinn muss alles alleine schultern. Umso wichtiger ist es, unseren Hörsinn (nicht nur in dieser Zeit) zu pflegen, denn das trägt maßgeblich dazu bei, die Zeit der sozialen Distanz zu bewältigen.

Nutzen Sie den Welttag des Hörens 2021 als Kommunikationsanlass – und werden Sie gemeinsam mit uns laut:

  • Teilen Sie unseren Aufruf „Hörgesundheit für Alle!“ in Ihren sozialen Kanälen. Vielfältige Vorlagen finden Sie hier zur freien Verwendung – vergessen Sie dabei nicht unsere Hashtags #welttagdeshörens2021 #wdh2021 #hörgesundheitfüralle
  • Betreiben Sie einen eigenen Podcast, Unternehmensblog oder einen Newsletter? Gestalten Sie doch einen Themenschwerpunkt mit dem Aufruf “Hörgesundheit für Alle!”
  • Verbinden Sie sich mit uns auf Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn

Unsere digitalen Aktions-Highlights 2021

Bereits jetzt beteiligen sich zahlreiche Hörakustiker, HNO-Ärzte und Partner aus Kultur, Wirtschaft sowie Wissenschaft mit digitalen Aktionen. Lassen Sie uns gemeinsam das Bestmögliche aus dem Welttag des Hörens 2021 machen und unterstützen auch Sie unsere Kampagne „Hörgesundheit für Alle!“ und werden so Teil unseres Welttags.

Melden Sie sich bei uns, falls Sie Unterstützung bei der Kommunikation benötigen: welttagdeshoerens@finkfuchs.de

Unsere Forderung: Hörgesundheit für alle! – Lunch Debate

Zum Welttag des Hörens am 3.März bringen wir Experten aus Gesundheitspolitik, HNO-Medizin, Medien und Hörakustik zusammen und diskutieren in einer digitalen Debatte die Ergebnisse und Implikationen des ersten World Hearing Reports der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mit dem Report gibt es erstmals einen Status quo zur Häufigkeit, Versorgungslage sowie den Konsequenzen der Schwerhörigkeit für die Weltbevölkerung.

Zur Vermeidung von Folgeerkrankungen und -kosten aufgrund unversorgter Hörminderung sind regelmäßige Hörtests elementar. „Das von den Krankenkassen finanzierte Neugeborenen-Hörscreening ist ein erster Meilenstein. Die Hörvorsorge im Erwachsenenalter hingegen ist der Initiative jedes Einzelnen überlassen – entsprechend selten wird diese wahrgenommen“, sagt Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des BVHI. „Um die Versorgungsquote insbesondere älterer Menschen zu erhöhen, sollten Hörtests spätestens ab dem 50. Lebensjahr in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden“, führt er weiter aus.

HNO-Ärzte unterstützen die Forderung und unterstreichen deren medizinische Notwendigkeit: „Altersbedingter Hörverlust beginnt schleichend und anfänglich unbemerkt. Durch Kompensationsmechanismen wird das richtige Hören regelrecht verlernt. Um den damit verbundenen Risiken entgegenzuwirken, ist ein Hörscreening ab dem 50. Lebensjahr als Früherkennungsuntersuchung medizinisch erforderlich“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Jan Löhler, Direktor des Wissenschaftlichen Institutes für angewandte HNO-Heilkunde des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. (BVHNO).

Sondervisite der Clowndoktoren

Ein gesundes Gehör ist die Basis zwischenmenschlicher Interaktion und damit für das Wohlergehen alter Menschen in der Pandemie ganz besonders wichtig. Deswegen schlossen sich auch die Wiesbadener Clowndoktoren dem Aufruf „Hörgesundheit für Alle!“ an. Die Clowndoktoren waren und sind auch in den Lockdown-Phasen für ihre Patienten in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen da. Medizinische Masken sind ein fester Bestandteil des Clownskostüms geworden, und je nach Pandemielage können die professionellen Künstler virtuell per Tablet-Computer ins Krankenzimmer zugeschaltet werden.

Zum Welttag des Hörens nahmen die Clowndoktoren bei einer Sondervisite im Vinzenz-von-Paul-Haus Idstein die Altenheim-Bewohner mit auf eine Klangreise. Videomaterial von der Visite steht hier zum Download bereit. Fotos von der Sondervisite finden Sie hier.

Virtuelles Konzert jenseits der Stille

Er galt als vielversprechender Nachwuchskünstler auf dem hart umkämpften britischen Musikmarkt. Doch dann erkrankte James Page (SIVU) an der Menière-Krankheit, einem Innenohrleiden, und verlor einen großen Teil seiner Hörfähigkeit. Der junge Sänger und Songwriter kämpfte. Er machte seinen Hörverlust öffentlich und verarbeitete die um ihn wachsende Stille in seinen Songs, ohne sich von ihr dominieren zu lassen.

Anlässlich des diesjährigen „Welttags des Hörens“ ist der Sänger nach mehrjähriger Pause wieder in einem 30-minütigen Konzert zu erleben, das in ganz Europa besucht werden kann. Präsentiert wird das virtuelle Event von ReSound am 3. März um 12:00 Uhr sowie nochmals um 19:00 Uhr unter resound-world-hearingday-virtual-concert.com.

Virtuelles Konzert jenseits der Stille – am 3. März, dem Welttag des Hörens, präsentiert ReSound den Indie-Sänger SIVU (Quelle: ReSound)

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