Welttag des Hörens 2021 zündet Digitales Feuerwerk

Mit der Forderung „Hörgesundheit für Alle!“ hat der Bundesverband der Hörsysteme- Industrie e.V. (BVHI) am 3. März 2021 anlässlich des Welttags des Hörens so viele Menschen erreicht, wie nie zuvor. Gemeinsam mit starken Partnern, zahlreichen HNO-Ärzten und Hörakustikern demonstrierte der BVHI, wie entscheidend ein guter Hörsinn gerade in Zeiten der Pandemie, Videokonferenzen und des Social Distancing ist.

Frankfurt a.M., 17. März 2021 – Dass unversorgte Schwerhörigkeit weltweit voranschreitet und für hohe Folgekosten sorgt, belegt der erste World Hearing Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der zum Welttag des Hörens veröffentlicht wurde. Der Report zeigt aber auch, dass sich Investitionen in die Hörversorgung auszahlen: So beziffert die WHO eine Rendite von fast 16 US-Dollar für jeden US-Dollar, der in die Ohr-und Hörversorgung fließt. Investitionen in „Hörgesundheit für Alle!“ leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor sozialer Isolation, Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit und senken die Risiken von Folgeerkrankungen wie Altersdemenz.

Allein in Deutschland halten über zehn Millionen Menschen ihr Hörvermögen für gemindert – nur etwa jeder Dritte lässt sich hörakustisch versorgen. Die Zahlen zeigen: Längst nicht alle Betroffenen werden aus eigener Initiative tätig; zu viele unterschätzen nach wie vor die Risiken, die mit einer unversorgten Hörminderung einhergehen. Zudem verursacht unversorgte Schwerhörigkeit hohe Folgekosten (allein in Deutschland 39 Mrd. Euro jährlich). Der BVHI fordert daher, Anreize für eine frühzeitige Versorgung zu setzen und Hörscreenings ab einem Alter von 50 Jahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen.

Höchste Resonanz für mehr Hörgesundheit

Die Botschaft des ersten rein digitalen Welttags des Hörens in Deutschland erreichte so viele Menschen wie nie zuvor:

  • 165 Millionen potentielle Leser über 787 Artikel in Online & Print Medien
  • 1 Million Hörer im Radio
  • 39 Millionen Views über die Social-Media-Kanäle
  • 2,4 Millionen Zuschauer im TV mit 21 Sendungen

„Der World Hearing Report der WHO belegt die Bedeutung der frühzeitigen Hörversorgung, zur Vermeidung hoher Folgekosten und Folgeerkrankungen. Gemeinsam mit HNO-Ärzten fordern wir, Hörscreenings spätestens ab dem 50. Lebensjahr in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen“, sagt Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des BVHI. „Jetzt sind die politischen Entscheidungsträger aufgerufen zu handeln, denn unversorgte Hörminderungen kosten unnötig viel Geld und senken die Lebensqualität der Betroffenen.“

Die Highlights der diesjährigen Kampagne und Forderung „Hörgesundheit für Alle!“ finden Sie hier im Überblick, eine Video-Dokumentation hier.

Über den Bundesverband der Hörsysteme-Industrie

Der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie ist die Vertretung der auf dem deutschen Markt tätigen Hersteller medizinischer Hörlösungen. Er artikuliert die Interessen seiner Mitglieder und ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörtechnologie, Hörminderung und Innovation. Der Verband setzt sich für die Erhöhung der Nutzung von Hörgeräten durch Menschen mit einer Hörminderung ein und klärt über die Leistungsfähigkeit moderner Hörsysteme auf. (www.bvhi.org)

Pressekontakt:
Katarina Sipple
Referentin PR und Events
Tel.: 069 – 664 26 34 11
E-Mail: sipple@bvhi.org

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